Lebensmittel mit Beigeschmack
In einer der letzten Ausgaben des SPIEGEL (Nr. 23 vom 6.6.2011) gibt es einen interessanten Artikel (“Das Schweigen der Hühner”) zur Herkunft unserer Lebensmittel. Normalerweise interessiert das die Wenigsten – wenn nicht gerade von Gammelfleisch, Dioxin oder Ehec die Rede ist. DER SPIEGEL hat ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen gekocht und dafür gerade einmal 7,19 Euro ausgegeben. Zum getesteten Menü zählte eine Pilzsuppe, Nudeln Blognese, Waffeln mit Vanilleeis sowie ein Rotwein. Für diesen Artikel sollte nun der Herkunft all dieser Lebensmittel auf den Grund gegangen werden. Wie man sich vorstellen kann, war das wohl gar nicht so einfach. Natürlich führte die Reise quer durch Europa (immerhin nur Europa) nach Spanien, Italien, Holland und Belgien.
Wer sich ohnehin mit Lebensmitteln auseinandersetzt, der wird hier nichts Neues lernen. Allen anderen kann ich die Lektüre dieses Artikels sehr empfehlen. Ich möchte schon einmal das Fazit des Artikels vorweg nehmen, damit man sieht, wohin die Reise geht:
Wer das Menü kocht, wird merken, dass es gut schmeckt. Aber der Beigeschmack ist seltsam, wenn man daran denkt, woher die Zutaten kommen. Eine Pilzsuppe mit schwebenden Pilzen aus Weißrussland. Hackfleisch aus der Schlackt-Rakete. Tomaten aus Müll. Nudeln mit Eiern, von denen die Hersteller nicht wissen, wo sie herkommen. Wein, der seinen Winzer traurig macht. Waffeln mit Eiern aus Käfigen. Vanilleeis ohne Vanille. Das Essen ist fertig.
Na dann, guten Appetit.
Uber den Autor
Patrick ist der Autor dieser Website. Auf gesuenderleben.org schreibt er darüber, wie er mehr als 60 kg abgenommen hat, zum Vegetarier wurde und sich auf seinen ersten Halbmarathon vorbereitet.





Patrick ist der Autor dieser Website. Auf gesuenderleben.org schreibt er darüber, wie er mehr als 60 kg abgenommen hat, zum Vegetarier wurde und sich auf seinen ersten Halbmarathon vorbereitet.
Es gibt bisher keine Antworten.
Hinterlassen Sie Ihre Antwort